Aktivitäten und Aktuelles

Hier finden Sie so Einiges, was der Verein in den letzten Jahren gemacht hat bzw. was zur Zeit gemacht wird.

Ausstellung

Ausstellung "Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball" vom 9. März bis zum 13. April 2014 in Marpingen

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Marpingen zeigt unser Verein vom 9. März bis 13. April 2014 die bundesweit gezeigte Ausstellung "Kicker, Kämpfer, Legenden - Juden im deutschen Fußball". Sie handelt von jüdischen Fußballspielern, Trainern und Funktionären und davon, wie es ihnen im Nationalsozialismus erging.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 09. März, 16.00 Uhr
Ausstellungsort: Kulturzentrum "Alte Mühle", Schafbrücke 7, 66646 Marpingen
Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 08.30 - 13.00 Uhr, Sonntag: 14.00 - 17.00 Uhr

27. Januar 2014 - Gedenkstunde anlässlich des "Nationalen Gedenktages für die Opfer der Nazi-Verbrechen"

Am Sonntag, dem 26. Januar 2014, wurde wie schon 18 Mal in den Jahren zuvor durch den Verein in einer Gedenkstunde der Opfer der Nazi-Verbrechen gedacht. Mehr als 50 Menschen waren gekommen, um der Zeremonie beizuwohnen. Unter ihnen auch der Landrat des Kreises St. Wendel, Udo Reckenwald, und der Landtagsabgeordnete Hermann Scharf. Der Vorsitzende konnte neben den Mitgliedern der Familie Kunz und verschiedenen Kommunalparlamentariern auch die Ortsvorsteher von Marpingen und Urexweiler, Herrn German Eckert und Frau Margret Geiger, sowie den stellvertretenden Ortsvorsteher von Berschweiler, Herrn Rudi Wagner, begrüßen. In seiner Ansprache rief Eberhard Wagner den Anwesenden ins Gedächtnis, was im Vernichtunslager Auschwitz geschah und stellte auch die Verbindungen von Marpingen nach Auschwitz heraus. Hier finden Sie die gesamte Ansprache im Wortlaut, sowie den Bericht darüber in der SZ vom 28.01.2014

Zwangsarbeiter in Marpingen - Gedenkstätte

Im Mai 2013 erinnerten wir in einem Brief an den Bürgermeister der Gemeinde Marpingen (siehe weiter unten) an unseren Antrag, in einer kleinen Gedenkstätte an die Zwangsarbeiter(innen) der Gemeinde zu erinnern. Nun (30. November 2013) haben wir endlich eine mündliche Reaktion des Bürgermeisters. Im März 2014 soll es im Ortsteil Alsweiler eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Zwangsarbeiter(innen) in der Gemeinde geben. Unseren Antrag hatten wir am 15. Februar 2012 gestellt.

Offener Brief ans Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel

Am 28. Mai 2013 schrieben wir einen Offenen Brief ans Adolf-Bender-Zentrum St. Wendel (siehe weiter unten). Leider haben wir bis heute (25.11.2013) noch keine Reaktion erhalten.

Gedenkstunde am 9. November 2013

Am Samstag, dem 9. November 2013, legte der Vereinsvorsitzende Eberhard Wagner zusammen mit Landrat Udo Recktenwald in der Kelsweilerstraße 13, am Standort der ehemaligen Synagoge in St. Wendel, zur Erinnerung an die Reichspogromnacht von 1938 einen Gedenkkranzjpg nieder. Circa 80 Teilnehmer(innen), bedeutend mehr als in den vergangenen Jahren, wohnten der kleinen Zeremonie bei. Vor 75 Jahren, so der Vereinsvorsitzende Wagner, hätten an dieser Stelle unzählige Schaulustige gestanden und zugeschaut, wie die Synagoge niederbrannte, ohne dass die Feuerwehr den Brand versuchte zu löschen. Im Zuge der Gerichtsverfahren 10 Jahre später seien viele Zeugen und auch Beschuldigte vernommen worden, aber niemand habe sich erinnern können, wer den Brand gelegt habe oder wer dabei gewesen war. In St. Wendel habe eine kollektive Amnesie geherrscht, mit einem abgesprochenen Schweigen habe man sich der Verantwortung entzogen. Landrat Recktenwald wies darauf hin, dass die Gedenkstunde anlässlich der Pogromnacht nunmehr schon zum 5. Male seit 2009 durchgeführt werde und dass dies zeige, dass im Kreis St. Wendel eine neue nachhaltige Änderung der Erinnerungskultur Einzug gehalten habe.

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